Flies Hauke

Zentral für die Therapiekonzeption und das praktische Arbeiten ist hier die sog. Emotionale Überlebensregel. SBT geht davon aus, dass jegliches Verhalten darauf ausgerichtet ist, zentrale Grundbedürfnisse (z.B. nach Geborgenheit, nach Selbstbestimmung, usw.) zu befriedigen und mit den Konsequenzen dieser Bedürfnisbefriedigung umzugehen. In der Beziehung zu wichtigen Bezugspersonen lernen wir Modi der Bedürfnisbefriedigung zu entwickeln, die selbst unter schwierigen Bedingungen wenigstens ein Minimum des Begehrten garantieren sollen. Diese Modi sind in kognitiv-affektiven Strategien repräsentiert. Diese bezeichnen wir als Überlebensstrategien, da sie ein Minimum an innerem Gleichgewicht, d.h., emotionales Überleben, garantieren.